Ein Paradies für Philatelisten

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Beim Großtauschtag trafen sich Liebhaber von Briefmarken, Münzen, Notgeld oder alten Ansichtskarten

Strullendorf   Die Menschen, die sich am vergangenen Sonntag in Strullendorf trafen, vereint eine besondere Leidenschaft: Sie sammeln Briefmarken, alte Postkarten oder aber altes Geld. Händler und Sammler aus ganz Bayern und darüber hinaus kamen um zu staunen, zu kaufen oder zu tauschen. Gesucht wird dabei alles von den Anfängen der Philatelie, ungefähr ab 1890, bis Mitte der 50er Jahre. Eingeladen hatte der Briefmarkenverein Strullendorf, der größte Briefmarken-Sammler-Verein in Oberfranken. Den Verein gibt es schon seit 1984 und bereits 1985 veranstalteten die Mitglieder den ersten Großtauschtag.

Unter den Sammlerstücken waren richtige Schätze, beispielsweise ein Brief des Bergsteigers Karl Maria Herrligkoffer, dem 1953 die Erstbesteigung des Nanga Parbat gelang. Diesen Brief hat er an eine Brauerei in Amberg geschrieben. Weitere Schätze: Ein ganzer Satz Briefmarken aus den 1920er Jahren, mit ordentlichen Berliner Poststempeln. Auf diese legen Philatelisten wert, sie sollten gut zu lesen sein. Weitere Merkmale einer wertvollen Briefmarke: Die Zähnung der Marke, also ihre Zacken am Rand, ist gut erhalten. Auch historische Münzen ließen die Herzen höher schlagen. Und auch, wenn die Mitgliederzahlen der Briefmarken-Vereine insgesamt sinken. Das Interesse am Großtauschtag war groß, was den Vorsitzenden des Vereins, Walter Höfner, freute.



Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Briefmarkenvereins.

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