Landkreisbier, die Vierte

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Frensdorf   Dieses Mal ist es ein Vollbier: Das vierte Landkreisbier „36 Kreisla“, es stammt von den Wagners. „Welche Wagners?“, diese Frage stellte sich beispielsweise die oberfränkische Bierkönigin Christina Pollnick, die eines der Grußworte sprach. Die Antwort: „Alle drei Wagner-Brauereien“, das sind die Brauerei Wagner aus Merkendorf, die Brauerei Wagner aus Kemmern und die Brauerei Wagner aus Oberhaid.

Das Konzept des Landrats hinter dem Bier: den Landkreis als wichtige Bierregion weiter zu stärken, unter anderem durch eine enge Zusammenarbeit der Brauereien. So sind die Landkreisbiere immer Gemeinschaftsprodukte. Eine weitere Besonderheit: alle Zutaten für dieses Vollbier stammen aus dem Landkreis Bamberg – es handelt sich also um ein echtes regionales Produkt.

Die Bedeutung des Bieres, gerade in der Geschichte des Landkreises, hob die Kreisarchivpflegerin Barbara Spiel hervor: So wurde einst der Bierpreis sogar im Gemeinderat festgelegt, und es wurde immer wieder diskutiert, ob die Straßen und Brücken an den Bedarf der schweren Brauerei-Fuhrwerke angepasst werden sollten. Eine eigenmächtige Erhöhung des Bierpreises durch einen der Wirte im Landkreis habe sogar einen richtigen Bierstreik hervorgehoben, davon berichten die Quellen.

Die Bayerische Bierkönigin, Lena Hochstraßer, zeigte sich wiederum beeindruckt von der Vielzahl der Biere und Brauereien auf doch relativ engem Raum. Braumeister Hubert Wagner aus Kemmern stellte kurz und bündig das neue Bier vor, bevor es dann zum Anstich ging. Landrat Johann Kalb konnte in diesem Jahr, aus Rücksichtnahme auf seinen Anzug, da er als Gast auf einer Hochzeit war, nicht selbst anstechen, ließ sich aber vom Regierungsvizepräsidenten Thomas Engel würdig vertreten. Und wie es sich für einen zünftigen Bieranstich gehört, durfte die Bratwurst im Anschluss auch nicht fehlen…

 

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