Am 15. März wird gewählt

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Der Wahlkampf in Bamberg ist in vollem Gange

Bamberg Am 15. März ist es soweit: In ganz Bayern finden die Kommunalwahlen statt. Dabei werden in allen Kommunen Gemeinderats- und Landkreis-Vertretungen gewählt. ln den meisten Gemeinden und Landkreisen werden außerdem Bürgermeister und Landräte gewählt.

Auch in Bamberg steht die Wahl eines OBs an. Dabei stehen zehn Kandidaten zur Wahl, genauer gesagt drei Kandidatinnen und sieben Kandidaten:

Der amtierende OB Andreas Starke (SPD), seit mittlerweile 13 Jahren im Amt, tritt wieder an. Er wirbt unter anderem damit, dass mit seiner Wahl der OB auch im Bezirkstag wäre.

Für die CSU geht Christian Lange ins Rennen, derzeit zweiter Bürgermeister der Stadt Bamberg. Er sieht sich als „Kandidat der Mitte“. Seine Kandidatur stand vergleichsweise früh fest. Gerade die Bürger in Bug kennen ihn gut, da er dort bei vielen Veranstaltungen dabei ist. Aber es dürfte keinen Stadtteil geben, in dem Lange nicht präsent wäre.

Auch die Grünen haben einen OB-Kandidaten: Mit Jonas Glüsenkamp kandidiert ein Wahl-Bamberger. Er ist Vorstand der Grünen in Bamberg und war schon mit 18 Jahren als Gemeinderat aktiv. Mit 31 Jahren zählt er zu den jüngeren Kandidaten.

Für die FDP geht wiederum ein Mann ins Rennen, der bereits für den Landtag kandidiert hatte und sich mit Wahlkampf auskennt: Martin Pöhner.

Die Freien Wähler haben mit Claudia John eine Frau aufgestellt. Die Grundschullehrern ist schon eine ganze Weile bei den Freien Wählern aktiv und mit 29 Jahren die jüngste Kandidatin der Runde.

Mit Daniela Reinfelder tritt eine alte Bekannte zur Wahl an. Die Stadträtin ist die Kandidaten der BuB, der Bamberger unabhängigen Bürger.

Für das Amt des OB kandidiert auch Ursula Redler, und zwar für die Bamberger Allianz. Auch Redler ist ein sogenanntes junges Gesicht in der Politik, die Staatsanwältin ist 37 Jahre alt.

Außerdem gehen ins Rennen: der Kandidat der PARTEI, Fabian Dörner, der Kandidat von VOLT, Hans-Günter Brünker, sowie Thomas Kellermann, der Kandidat von Bambergs Mitte, einer noch jungen Bürgergruppierung.

Auch die Bamberger Linke Liste (BaLi) hatte mit dem Sozialpädagogen Stephan Kettner eigentlich einen eigenen Kandidaten aufgestellt. Doch die für das Amt erforderliche deutsche Staatsbürgerschaft wird der Linke wohl nicht erhalten (Kettner hat die österreichische Staatsbürgerschaft). Der Grund: seine Mitgliedschaft in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA). Diese Vereinigung wird in Bayern vom Verfassungsschutz beobachtet. Damit steht eine formale Anforderung der Kandidatur im Wege.

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