Ein Tipp für alle: Baumwipfelpfad Steigerwald

Skulpturen in der Fränkischen Toskana
12. Mai 2020

Ebrach Wahrscheinlich kennen ihn die meisten. Zumindest vom Hörensagen. Den Baumwipfelpfad im Steigerwald. So manch einer aus der nahen Umgebung war aber gerade jetzt zu Corona-Zeiten das erste Mal da, erzählt Barbara Ernwein, Leiterin des Baumwipfelpfads in Ebrach, direkt an der B22. „Die hatten sich das immer einmal vorgenommen und nie geschafft. Aber in diesen Zeiten sind dann doch einige mehr gekommen und waren begeistert wie schön es hier ist und wie nah das ist.“ Hoch oben in den Baumkronen schlängelt sich der Pfad durch den laubholzreichen Steigerwald und ermöglicht völlig neue Einblicke in den Wald. So haben sie ihn noch nie gesehen. Hier lassen sich Natur und Tiere hautnah erleben.

Für das Team ist es ein Segen, dass es nach sechs Wochen Pause wieder losgegangen ist. Dank des überwiegend schönen Wetters und dem Vorteil, in der freien Natur zu sein, kommen auch Gäste, die sonst Menschenansammlungen zurzeit eher aus dem Weg gehen. „Natürlich haben wir auch Hinweisschilder zur Einhaltung des Abstands aufgestellt und kontrollieren die Anzahl der Besucher.“ Aber viel verläuft sich glücklicherweise auf dem 1150 Meter langen Pfad. Führungen jedoch gibt es erst wieder ab 1. Juli und das außerhalb der gewöhnlichen Öffnungszeiten. Auch die Falknerei-Vorführungen finden statt. Immerhin: ein wenig Normalität ist zurückgekehrt. Doch das Team um Barbara Ernwein hofft noch auf mehr. Mit etwas Glück gibt es vielleicht Ende des Jahres doch wieder einige Veranstaltungen. Die mussten jetzt alle abgesagt werden und so fehlen insgesamt einige Besucher in diesem Jahr. Doch das soll sich bald ändern, die ersten vereinzelten Urlauber und Reisegruppen sind schon wieder unterwegs…

Mehr zum Baumwipfelpfad und die kommenden Veranstaltungen gibt es hier www.baumwipfelpfadsteigerwald.de 

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